Rosen im Topf überwintern 02.11.2021 09:18

Wie Sie Ihre Rosen im Winter schützen

 

Damit Ihre Rosen auch im nächsten Frühjahr kräftig blühen, sollten Sie bereits im Spätsommer, die Rosen auf den kalten Winter vorbereiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Rosen richtig überwintern.

Inhaltsverzeichnis

✅ Vorbereitende Maßnahmen
✅ Wurzeln einpacken
✅ Kronenschutz
✅ Während der Überwinterung
✅ Winterschutz entfernen
✅ Rosen richtig schneiden

Rosen im Topf überwintern

Vorbereitende Maßnahmen

Bereits im Spätsommer ist es wichtig, die Rosen auf den kalten Winter vorzubereiten.

  • Verwenden Sie ab August keinen stickstoffhaltigen Dünger mehr, da Stickstoff das Wachstum bei Rosen fördert.
  • Geben Sie Ende August einen kaliumbetonten Dünger dem Gießwasser hinzu. Dieser stärkt die Frosthärte und die Widerstandskraft
  • Stellen Sie das Düngen ab Mitte September vollständig ein
  • Verringern Sie die Gießwassermenge
  • Rosen auf keinen Fall zurückschneiden!

✓ Pflanzwerk-Tipp:
Da sich die Verdunstung im Herbst und Winter erheblich reduziert, erfordert das Gießen von Rosen im Pflanzkübel besonderes Fingerspitzengefühl. Gießen Sie auf keinen Fall im sommerlichen Rhythmus, sondern wässern Sie per Fingerprobe. Prüfen Sie daher vor jedem Wässern per Fingerprobe, ob die Erde 3-4 cm tief getrocknet ist. Alternativ können Sie hierfür auch einen Feuchtigkeitsmesser nutzen.

Wurzeln einpacken

Kokosmatten als Frostschutz

Ein Pflanzkübel oder Topf schützt die Wurzeln der Rose nicht vor Kälte. Die Kälte dringt von unten und durch die Seitenwände des Kübels in die Erde ein. Die Rosenwurzeln sind also von allen Seiten der Kälte ausgesetzt. Es ist daher erforderlich den Pflanzkübel oder Topf einzupacken.

Am besten ummanteln Sie die Pflanzkübel mit wintergerechtem Dämmmaterial. Achten Sie darauf, dass das Dämmmaterial wasser- und luftdurchlässig ist. Ideal geeignet hierfür sind Kokosmatten, Schafswolle oder Jutefilz.

Nachdem Sie das Pflanzgefäß ummantelt haben, müssen Sie die Wurzeln auch noch von unten vor Frost und Nässe schützen. Vermeiden Sie den direkten Bodenkontakt, indem Sie den Pflanzkübel höher stellen. Optimal dafür eignen sich Pflanzenroller, Kokosmatten oder ein dickes Holzbrett.

Kronenschutz

Am besten und einfachsten schützen Sie die Rosenkrone mit einem Jutesack oder Wintervlies vor der Kälte. Stülpen Sie diesen locker über die Krone und binden Sie es am Ende zu. Beide Materialien sind luft- und feuchtigkeitsdurchlässig.

Während der Überwinterung

Rosen überwintern

Sobald Sie Ihre Rosen verpackt haben ist es ganz wichtig, dass Sie die Rosen nur sehr sparsam und an frostfreien Tagen gießen. Es darf auf keinen Fall Staunässe entstehen. Idealerweise stellen Sie Ihre Rosenpflanzen windgeschützt an einer Hauswand mit Morgen- und Abendsonne.

Möchten Sie Ihre Kübelrosen lieber drinnen überwintern, ist der Keller oder die Garage ein geeigneter Standort. Wichtig ist, dass im Winterquartier die Temperaturen nicht unter null Grad Celsius fallen.


✓ Pflanzwerk-Tipp:
Achten Sie darauf, dass die Temperaturen im Winterquartier nicht über 10 Grad Celsius steigen, da Ihre Rosen ansonsten vorzeitig austreiben und  die nächste Blütezeit beeinträchtigt wird.

Winterschutz entfernen

Wenn im Frühjahr keine starken Fröste mehr zu erwarten sind, können Sie Anfang April den Winterschutz nach und nach entfernen, damit sich die Rosen auch entsprechend nach und nach an die Gegebenheiten des Frühlings gewöhnen können. Anschließend sollten Sie Ihre Rosen schneiden.

Rosen richtig schneiden

Der beste Zeitpunkt Rosen zu schneiden ist definitiv im Frühjahr. Verwenden Sie eine scharfe Schere, damit es glatte Schnittstellen gibt und Sie die Pflanze so wenig wie möglich verletzten. Geschnitten wird schräg etwa 0,5 Centimater oberhalb einer nach außen zeigender Knospe. Der schräge Schnitt ist wichtig, damit sich kein Wasser sammeln kann und kein Nährboden für Krankheitserreger entsteht.

Rosen schneiden

5 Grundregeln für einen guten Rosenschnitt

  1. Vor dem Schnitt das Werkzeug schärfen
  2. Zuerst werden abgestorbene, erfrorene und kranke Triebe bis ins gesunde Holz entfernt.
  3. Lang oder kurz: Ein radikaler Schnitt führt zu weniger Trieben mit großen Blüten. Lassen Sie das Holz beim Schnitt länger, entstehen viele neue Triebe mit mehreren, aber kleineren Blüten.
  4. Zu schwache Äste entfernen Sie ganz.
  5. Schwachwüchsige Sorten anregen: Schwachwüchsige Sorten werden stärker, starkwüchsige weniger tief geschnitten.

✓ Pflanzwerk-Tipp:
Je stärker der Rückschnitt, desto stärker der Austrieb!

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