Die Gartenarbeit im Herbst

12.08.2018

Der Herbst kommt - Was jetzt im Garten zu tun ist!

Der Herbst ist eine der arbeitsintensivsten Zeiten im Jahr. Damit Sie nichts vergessen hier ein Überblick über das, was Sie erledigen können. 

Der diesjährige Sommer hat uns wochenlang mit Sonnenstrahlen verwöhnt. So langsam beginnt jedoch die Zeit, wo die Tage wieder kürzer werden und auch Regentage zunehmen. Gar nicht schlecht, hat doch die Dürreperiode in diesem Sommer dazu geführt, dass wir entweder pausenlos gießen durften oder die Natur stark unter dem „Regendefizit“ leiden musste. Auch wenn viele Bäume schon Laub verloren haben: Der eigentliche Herbst steht erst noch vor der Tür. Welche Arbeiten nun anstehen, erklären wir in diesem Ratgeber.

Erntezeit im Obstgarten

Beeren ernten im Herbst

Ihr Obstgarten ist im September reif zur Ernte – für Kernobst ist jetzt sogar Haupterntezeit. Warten Sie mit der Ernte nicht allzu lange, denn überreifes Obst ist meist nicht so lange lagerfähig wie frisch Ausgereiftes. Es empfiehlt sich zudem, das Obst vor dem Einlagern über Nacht an einem trockenen Ort abkühlen zu lassen.

Um Schädlingen und Krankheiten vorzubeugen, sollten Sie regelmäßig Fallobst aufsammeln und in der Biotonne entsorgen. Da sich der Apfelwickler gerne in Fallobst aufhält, verhindern Sie so eine Ausbreitung und damit auch einen möglichen stärkeren Befall des Obstes im Folgejahr.

Auch den Beeren im Garten geht es nun an den Kragen. Schauen Sie, ob sich Ihre Brombeeren gleichmäßig schwarz gefärbt haben. Ist dies nicht der Fall, kann das ein Hinweis auf Befall durch die Brombeergallmilbe sein. Stark befallene Früchte sind ungenießbar, leicht befallene schmecken weniger süß. Befallene Früchte sollten in die Biotonne wandern, und ein leichter Rückschnitt ist empfehlenswert. Bei starkem Befall empfiehlt sich im Folgejahr eine Austriebsspritzung mit einem zugelassenen Rapsölpräparat.

Wer seine „Johannisbeer-Plantage“ vermehren möchte, kann dies im September tun. Schneiden Sie aus diesjährigen, kräftigen Langtrieben Stücke mit mindestens fünf Augen, entblättern Sie sie und stecken Sie die Steckhölzer jeweils mit der vorher zur Wurzel gewandten Seite in humose, sandige Erde – fertig.

Auch Erdbeeren können bereits auf den nächsten Winter vorbereitet werden. Entfernen Sie Austriebe (oder nutzen Sie sie zur Aufzucht neuer Pflanzen), düngen Sie die Erdbeeren und schneiden Sie alte Blätter zurück.

Gemüse und Kräuter im Herbst

Auch wer kein Selbstversorger ist, der hat doch zumindest ein bis zwei Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon, von denen ab und zu genascht werden kann. Wichtig ist, dass Gemüsepflanzen, welche Wärme bevorzugen, vor Kälte geschützt werden. So freuen sich Tomaten, Gurken, Paprika und Co., wenn Sie ihnen ein beispielsweise kleines Minigewächshaus gönnen. Frostempfindliche Pflanzen hingegen sollten schon im September langsam aber sicher in ihr Winterquartier ziehen.

Vor dem ersten Frost sollten kälteempfindliche Kräuter entweder auf die Fensterbank, nah ans Haus oder auch direkt in ihr Winterquartier umgesiedelt werden. Auch einjährige Kräuter bedanken sich hierfür mit einer langen Erntezeit – teilweise sogar bis Dezember. Haben Sie Ihre Kräuter in den Boden gepflanzt, sodass diese auch im Feiern überwintern, sollten diese mit einer Schicht aus Mulch oder Reisig geschützt werden.

 Reife Tomaten ernten

Der Ziergarten

Hat Ihr Buchs überlebt? Dann können Sie sich zum einen freuen und zum anderen ein wenig Hand anlegen. Der Buchs möchte jetzt ein letztes Mal leicht zurückgeschnitten werden. So hält oder bekommt er seine schöne Form. Das Schnittgut kann idealerweise direkt zum Mulchen verwendet werden.

Außerdem ist der Herbst – genau wie das Frühjahr – der ideale Zeitpunkt, um sich seiner Rasenfläche zu widmen. Düngen, vertikutieren, ausbessern. Auch die Aussaat kann jetzt noch vorgenommen werden, bevor es demnächst zu kalt wird und die Samen nicht mehr keimen können.

Folgende Pflanzen lassen sich ebenfalls bestens im September und Oktober aussäen:

  • Stauden und Gehölze
  • Winterharter Feldsalat
  • Spätkulturen von Spinat
  • Rettich
  • Radieschen
  • Zwiebeln von Frühlingsblumen wie Narzissen und Tulpen

Topfpflanzen, die draußen überwintern sollen, benötigen winterfeste Pflanzgefäße oder sollten rechtzeitig in solche umgetopft werden. Gerade zur kälteren und regnerischen Jahreszeit ist hierbei auf eine korrekte und gut funktionierende Drainage unabdingbar. Wenn Sie Ihre Kübelpflanzen sicherheitshalber auch einen Unterschlupf für den Winter spendieren, helfen Pflanzenroller, um die teilweise schweren Kübel von A nach B bewegen zu können. 

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