Nachhaltig gärtnern 13.11.2020 09:34

Nachhaltigkeit im Garten

Wie Sie auch im Garten an die Umwelt denken können

Nachhaltigkeit im Garten

Gärtnern bzw. Gartenarbeit gehört für viele von uns wohl zu den umweltfreundlichsten Freizeitbeschäftigungen überhaupt, schließlich ist man viel in der Natur und kümmert sich darum, dass alles wächst und gedeiht. Leider sieht die Realität häufig anders aus.

Wie Sie auch im Garten auf Nachhaltigkeit achten können und somit Ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag.

Inhaltsverzeichnis


Regenwasser nutzen

Wie sparen Sie am besten Wasser?

Die Rechnung ist simpel: Wer Regenwasser sammelt, der braucht keines aus der Leitung zu verwenden. Das schont sowohl die Umwelt als auch das Portemonnaie. Eine weitere Eigenschaft, Regenwasser ist eher etwas saurer und ist somit besser für die Pflanzen als das oftmals kalkhaltige Wasser aus der Leitung. Solche Behälter finden Sie in jedem Baumarkt. Alternativ können Sie aber auch große Pflanzgefäße mit hohem Volumen nutzen. Die Kübel sollten Sie jedoch auf Dichtigkeit prüfen und gegegebenfalls mit einer Teichfolie auskleiden.

Eine Alternative zum Regenwasser sammeln wäre, einen eigenen Brunnen im Garten zu bohren. Informieren Sie sich jedoch bitte vorher über eine eventuell notwendige Genehmigung. Dann sprudelt auch hier bald kostenloses Wasser im eigenen Garten.

Wie man chemiefrei düngen kann

Beschreibung
Altes MineralwasserPerfekt für die Düngung von Pflanzen eignet sich altes Mineralwasser. Aufgrund der enthaltenen Mineralien, die lebensnotwendig für die Pflanzen sind, ist Mineralwasser ein guter Energielieferant.
Alter KaffeesatzAlter Kaffeesatz enthält die wichtigen Nährstoffe Stickstoff, Kalium und Phosphor. Wenn Sie Ihre Pflanzen regelmäßig damit düngen, beugen Sie einem Stickstoffmangel vor. Außerdem vertreibt Kaffee Schnecken und lockt wiederum Regenwürmer an, die den Boden (oder Kompost) auflockern. Für Zimmerpflanzen sollten Sie den Kaffee nach dem Aufbrühen aber gut austrocknen lassen, da zu feuchter Kaffee Schimmel auf der Erde begünstigen kann. Artbeiten Sie den Kaffee gut in die Erde ein. 
BierDer letzte Schluck Bier schmeckt mal wieder nicht? Dann gießen Sie ihn doch einfach in eine Ihrer Pflanzen! Bier enthält Hopfen und Malz und damit natürliche Nährstoffe. In Maßen – maximal zweimal in der Woche – können Sie Ihre Zimmerpflanzen damit gießen.
FlüssigdüngerNatürlich können Sie auch mit Flüssigdünger arbeiten. Achten Sie jedoch darauf, dass dieser chemiefrei ist. Der Pflanzwerk Bio Booster ist beispielsweise ein biologischer, rein veganer Dünger mit den besten und wichtigsten Nährstoffen, welchen Sie für alle Ihre Pflanzen nutzen können.

Aufgepasst!
Manchmal ist weniger mehr. Ob Kompost, Kaffeesatz oder Mineralwasser - bei allen Düngemitteln sollten Sie stets auf die genaue Dosierung achten! Zu viel von einer Substanz kann einer Pflanze schaden. Generell gilt deshalb: Wechseln Sie die organischen Düngemittel regelmäßig und achten sie bei jeder einzelnen Pflanze auf die individuellen Nährstoffbedürfnisse – so blühen ihre Blumen ganz natürlich in voller Pracht.

Einen eigenen Kompost im Garten anlegen

Ein Komposthaufen braucht wie wir eine abwechslungsreiche Kost. Dabei kommt es auf die richtige Mischung von groben Materialien wie Heckenschnitt oder Stroh und feinen Materialien wie Blumen, Laub oder Rasenschnitt an. Je bunter das Material ist, umso wertvoller wird der Kompost bzw. Dünger später sein.

Achtung!
Was lieber nicht auf dem Komposthaufen landen sollte: Pappkartons, gespritzte Obstschalen, Öle und Fette in größeren Mengen, Fleisch-, Fisch- und Knochenabfälle, Asche oder mit Schädlingen befallene Pflanzen. Diese Stoffe verrotten zwar, können aber auch schädlich sein oder Ratten anlocken.

Wie man Plastik im Garten vermeiden kann

Hand aufs Herz: Oft stapeln sich im Gartenhaus oder in der Garage Unmengen an Plastiktöpfen oder -kästen, die nicht mehr gebraucht werden oder kaputt sind. Umweltfreundlicher in der Herstellung sind Töpfe aus Naturmaterialien wie Ton oder Stein. Unsere Pflanzkübel aus Fiberglas-Steingemisch eignen sich hier hervorragend und machen dazu auch optisch hochwertigen und natürlich Eindruck. Wer zudem wert auf Siegel legt: Unsere Pflanzkübel aus Holz sind aus FSC geprüftem Akazienholz gefertigt. Außerdem bieten manche Gärtnereien beim Kauf der Pflanzen auch Pfandkisten an, die nach dem Transport von Blumen und Co. nach Hause wieder zurückgebracht werden können. So können auch andere Kunden die gleichen Kisten nutzen, um so den Müll bekannter Plastikkisten zu minimieren.

Verzichten Sie auf kurzlebige Plastikfabrikate und kaufen Sie stattdessen gut verarbeitete und robuste Werkzeuge. Genauso bei Handschuhen: kaufen Sie lieber die plastikfreie Alternativen aus Baumwolle die mit Naturkautschuk beschichtet sind.

Wie Sie sehen, kann man eine ganze Menge ohne großen Aufwand oder Mehrkosten schon selbst tun, um ein wenig nachhaltiger zu agieren. Das tut keinem weh und kommt unserer Umwelt, die so wichtig ist, zugute.

Wir wünschen nun viel Freude beim nachhaltigen Gärtnern!

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