5 Pflanzen, die jetzt ausgesät werden können 13.08.2021 10:09

Stauden aussäen im August

 

Zweijährige können auch schon im August ausgesät werden. Wir stellen 5 tolle Pflanzen vor, die in Zukunft für Farbe im Beet sorgen.

Inhaltsverzeichnis

✅ Wilde Möhre
✅ Hornveilchen
✅ Stockrose
✅ Großer Wiesenknopf
✅ Nachtkerze
Fünf Pflanzen aussäen im August

Ja, es ist Hochsommer. Die Gartenarbeit beschränkt sich zur Zeit auf das Wesentliche: Gießen, gießen und gießen. Wer möchte, kann aber auch jetzt schon ein paar Pflanzen aussäen. Sogenannte Zweijährige verdanken ihrem Namen dem Umstand, dass im Folgejahr die Wurzeln wachsen und sich Blätter bilden und erst im zweiten Jahr auch Blüten hinzukommen. Wir haben 5 Pflanzen für Sie zusammengestellt, die Sie jetzt einsäen können.

Wilde Möhre

Wilde Möhre

Lateinischer Name: Daucus carota subsp. carota

Wilde und natürliche Gärten sind absolut angesagt. Vor allem für die Insektenwelt tun Sie etwas Gutes, wenn Sie Wilde Möhre aussäen. Der heimische Doldenblütler zieht Insekten wie Käfer, Wildbienen und Fliegen magisch an. Das wilde Kraut versprüht, vor allem in Kombination mit Ziergräsern, Disteln oder Sonnenhut, einen natürlichen Flair.

Die Wilde Möhren säen Sie am besten erst Ende August aus. Der Boden sollte nährstoffreich, kalkhaltig und gut durchlässig sein. Für die Aussaat wählen Sie einen sonnigen Standort.




Hornveilchen

Hornveilchen

Lateinischer Name: Viola cornuta

Von August bis Ende September können Hornveilchen an einen sonnigen bis halbschattigen Standort noch ins Beet gesät werden. Achten Sie nur darauf, dass der Boden für die Veilchengewächse humusreich, locker und gut befeuchtet sein muss. Verwildern Ihre Hornveilchen? Glückwunsch! Dies ist ein Zeichen dafür, dass es ihnen ausgesprochen gut geht.

Hornveilchen können Sie auch in humusreicher Blumenerde in Pflanzgefäße aussäen. Mischen Sie der Erde ruhig etwas Kompost bei, um den jungen Pflanzen den Start so angenehm wie möglich zu gestalten.



Stockrose

Stockrose

Lateinischer Name: Alcea rosea

Mit über 60 verschiedenen Arten ist die Auswahl an Stockrosen gewaltig. Eine beliebte Art ist die Alcea rosea. Vielen ist diese Art eher unter dem Namen Stockmalve oder Bauernrose bekannt. Die Stockrose hat mit bis zu zwei Metern Höhe und großen Blüten eine stattliche Figur. Bei der Aussaat achten Sie bitte darauf, dass der Abstand zwischen den Stockrosen ungefähr 40 Zentimeter beträgt. Ansonsten müssen Sie die Jungpflanzen rechtzeitig vereinzeln, was natürlich mit zusätzlicher Arbeit verbunden ist.

Stockrosen mögen lockeren, nährstoffreichen und durchlässigen Boden. Bei der Bewässerung können Sie ruhig etwas sparsamer sein. Vor allem vor Mauern, an Zäunen oder vor hellen Fassaden kommen Stockrosen prächtig zur Geltung.


Großen Wiesenknopf

Großer Wiesenknopf

Lateinischer Name: Sanguisorba officinalis

Die dunkelroten Blüten vom Großen Wiesenknopf sind ein wahrer Eyecatcher im Garten. Besonders in Kombination mit anderen, wilden Stauden oder Ziergräsern entfaltet der Wiesenknopf sein volles Können.

Wie auch die Stockrose mag der Große Wiesenknopf durchlässigen, feuchten und nährstoffreichen Boden sowie einen sonnigen bis halbschattigen Standort. In zu trockenem Boden kann es bei der filigranen Staude leider zu Befall durch Mehltau kommen.




Nachtkerze

Nachtkerze

Lateinischer Name: Oenothera biennis

Auf Grund ihres betörenden Dufts ist die Nachtkerze vor alle für Insektenfreunde die erste Wahl. Jeden Abend werden Sie feststellen, dass vor allem auch Nachtfalter nicht widerstehen können und die Nachtkerze aufsuchen werden.

Der Aufwand bei der Haltung von Nachtkerzen ist nicht ganz ohne. So bevorzugt die Pflanze einen lehmig-sandigen, allerdings auch durchlässigen Boden. Bei der Aussaat sollten die Samen ca. zwei Zentimeter tief in den Boden gepflanzt und nach ungefähr vier Wochen vereinzelt werden.

Achtung: Die Nachtkerze sät sich gerne selbst aus. Sollte dies nicht gewünscht sein, sollte man die Blütenstände rechtzeitig abschneiden.


Grundsätzlich ist es wichtig, dass der Boden nach der Aussaat ordentlich angegossen wird. Ein Austrocknen des Bodens sollten Sie in der ersten Zeit auch vermeiden. Samen benötigen zur Keimung ausreichend Feuchtigkeit.
Bei günstigen Bedingungen kann es auch vorkommen, dass das Saatgut entgegen seines Namens schon nach dem ersten Jahr Blüten trägt.
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